Jährlich führen wir interne Fachexkursionen quer durch Europa durch.
Hier eine Bildergallerie der grössten und schönsten.


Im Sommer 2005 besuchte unser Büro die BUGA in München. Senkgärten, die vor allem von der Seilbahn aus zur Geltung kamen, Landschaftsarchitektonische Elemente, die sich wohltuend von den üblichen Blumenschauen absetzten. Ein neuer Park und ein neuer Badesee für München, auf lange Sicht sicher ein erfolgreiches Experiment. Schade, dass das Klima dazu beitrug, die Magerrasen erst spät blühen zu lassen, aber so ist es eben mit der Natur. Die Einbindung vieler Künstler war eine wegweisende Entscheidung. Die Finanzknappheit der Kommunen wurde allerdings nicht überall sichtbar. Aber es ist nunmal Ansichtssache, ob ein Weg mit gesägtem Granit einzufassen ist oder nicht.  BUGA München 2005
Die Landesgartenschau Burghausen entsprach aus unserer Sicht nicht den Anforderungen die beim Wettbewerb gestellt wurden. Eher enttäuscht zogen wir wieder von dannen, wäre da nicht die wunderbare Burg gewesen. Einzelne Details waren aber, wie auf jeder Gartenschau, durchaus interessant und "würdig" als Anregung aufgenommen zu werden. Der Betonhügel erwies sich als interessante Spielfläche. Ob dieser auf Dauer halten wird, hängt davon ab, ob ein Tragwerksplaner eingeschaltet wurde. Wir besuchen Burghausen in ein paar Jahren wieder und sehen dann nach!  Landesgartenschau Burghausen 2004
Im Sommer 2003 stand die IGA in Rostock auf dem Programm. Schwimmende Gärten, eine Seilbahn die durch das Gelände führt und der Weidendom waren beeindruckend. Mit 50 m Länge und 15 m Höhe ist er das größte lebende Naturpflanzwerk in der Welt und damit eine der Hauptattraktionen der IGA 2003. Um die angrenzenden Landschaftsteile nicht zu beeinträchtigen, beschränkten sich Wegeverbindungen überwiegend auf die Randzonen. Als Besucher der IGA konnten wir den Reiz dieser Naturräume über Panoramastege auf Holzpfählen und Brücken erkunden.  IGA Rostock 2003
Im September 2002 bereisten wir die Niederlande - weil von dort gegenwärtig Impulse kommen, die weit über die Grenzen des kleinen Landes ausstrahlen. Beim Besuch der Floriade wurden wir fast überwältigt von der Fülle der Ideen und Details, die von der Gärtner-Nation hier bei dieser Leistungsschau auf engem Raum dargestellt wurden. Besonders interessant war die Besichtigung der neuen Stadtviertel in Amsterdam, die auf ehemaligem Hafengelände entstehen und die Namen der ehemaligen Kolonien tragen: Java, Borneo, Sumatra. Die weiteren Schwerpunkte galten den Werken von Adrian Geeuze und den Werken der 'De Stijl'-Epoche.  Niederlande 2002
'Natur in der Stadt' - Die Gartenschau am Regenbogen in Cham
2001 blieben wir in der Region - denn auch hier bot sich ein lohnendes Ziel. Die Gartenschau am Regenbogen bereicherte die Stadt Cham um hochwertige Freiräume entlang des Regens, aber auch im Stadtgebiet. Nachdem wir den Entstehungsprozess der Gartenschau bereits in den Jahren vorher mitbeobachtet hatten, wurde beim Besuch des fertiggestellten Geländes eine Fülle von bemerkenswerten Gestaltungsdetails entdeckt, dokumentiert und diskutiert. Besonders an den Spielplätzen wurde verweilt - weil sie besonders attraktiv gestaltet waren und weil sich die mitreisenden Sprößlinge nicht trennen konnten.
 Cham 2001
Die Büro-Exkursion 2000 führte nach Paris und machte uns Staunen, mit welcher Großzügigkeit die Franzosen die städtebauliche Gestalt ihrer Metropole weiterentwickelt haben. Ein zweiter Schwerpunkt der Exkursion bestand im Besuch der zeitgenössischen Parks: Jardin Atlantique, Parc Citroen und Park de la Vilette beeindruckten uns durch eine Formensprache, die auf die Anforderungen einer großstädtischen Gesellschaft reagiert und damit Zeichen für die Entwicklung der modernen Landschaftsarchitektur setzen kann. Daneben war aber auch der Besuch der traditionell geprägten Parks sehr inspirierend: in den Tuilerien und im Jardin du Luxembourg bieten sich auch heute noch viele Möglichkeiten für die Entfaltung einer städtischen Freiraumnutzung. Und hier hat sich der legendäre Pariser Charme bis heute erhalten.  Paris 2000
Die Bautätigkeit in Berlin war auf einem Höhepunkt, als wir im Juli 1996 die neue Hauptstadt besuchten. Von der Info-Box aus konnten wir beobachten, wie die Gebäude am neuen Potsdamer Platz aus der Erde wuchsen. Besonders beeindruckend waren die umfangreichen Massnahmen zur Regelung des Grundwasserstandes, um den Baumbestand des Tiergartens nicht zu gefährden. Insgesamt waren es faszinierende Eindrücke einer Stadt, in der viele Gestalt-Schichten, die durch unterschiedliche Ereignisse und Epochen geprägt sind, so offen und unvermittelt nebeneinander liegen.  Berlin 1996